Worum es mir geht

Lernen heute: Überall und digital.
Und immer gemeinsam und mit Lust.
Einige unserer Vorstellungen im Bildungswesen von heute ähneln pseudowissenschaftlichen Ansichten der Hirnforscher des 19 Jhdts., die allein das Hirn als Lernorgan ansahen. Heutige Moden der Pädagogik sind ähnlich: Die Fixierung auf Lernziele und Noten, die einseitige Orientierung an beruflichen Kompetenzen sind eigentlich schon überholt, werden aber weiter praktiziert und propagiert.
Schlechte Praktiken zu digitalisieren bringt keinen Fortschritt. Mittels Distance Learning und E-Learning können wir heute Lern- und Lehrqualität verbessern. Wir müssen nur nutzen, was da ist, was beim Lernen fördert und was Lernenden gefällt. Lernende können ihre Lernformen selbst wählen, ihr Lerntempo individuell steuern und flexibel miteinander kooperieren. Wie das gelingt, darum geht es hier.
„Hey, teacher, leave them kids alone“
Das Motto des Blog stammt von Roger Waters (Pink Floyd, The Wall, 1979). Die Art wie das Lernen an unseren Bildungseinrichtungen organisiert wird, verhindert oft das Lernen. Lernen soll Spass machen, egal ob schulisches, berufliches oder freies Lernen. Deshalb an Lehrende und Planende an Schulen und Schulbehörden: Lasst die Leute einfach in Ruhe lernen!
Solange ich als Schüler, Schülerin Umschüler oder Studi selbst bestimmen kann, wie, was und wo ich lerne, macht es Spass und ich komme voran. Sonst eher nicht. Darum geht es mir hier: selbstbestimmtes Lernen und Lehren zu ermöglichen und fördern. Alle, denen gutes Lehren und Lernen wichtig ist – ob in Betrieb, Verwaltung, Schule oder Uni – dürfen sich angesprochen fühlen.


Lernen, Lernen, Lernen … ein Leben lang?
Das vielzitierte „lebenslange Lernen“ ist eine Binse. Denn Lernen findet immer statt. Es braucht dafür weder Schulen noch Zeugnisse. Auch selbstbestimmtes Lernen folgt stets einem Zweck: Kinder wollen lernen, um erwachsen zu werden. Erwachsene lernen, um beruflich voranzukommen. Wir wollen gute Jobs, sinnvolle Aufgaben, gute Beziehungen. Im Coaching und CareerCoaching üben wir, unser Lernen mit offenen Augen als Prozess zu erkennen, in dem es auch um Job, Karriere und Geld geht, aber um noch viel mehr.
Karriere bedeutet mehr als Berufsabschluß, Aufstieg, Anerkennung und Geld. Es geht um Fähigkeiten, Talente, Bedürfnisse zur Entfaltung. Es ist zweitrangig, was angeblich ein anonymer Markt verlangt. Geld, Status und Anerkennung, ja gerne. Wichtiger aber ist das , was wir können, wissen, beitragen und brauchen. Bei meinem Coaching stehen ohne Einschänkungen Coachees im Mittelpunkt.